Warum nur eine Stunde?

Bei Beginn einer Mediation erklärt der Mediator normalerweise den Ablauf einer Mediation. Einer der Punkte, die erläutert werden, ist, dass die Mediation in einzelnen Sitzungen durchgeführt wird, die in der Regel eine Stunde dauern. Gerade bei Konfliktparteien, die eine längere Anfahrt haben, wird dann oft der Wunsch geäußert, längere Sitzungen zu vereinbaren. Ich halte das nicht für sinnvoll (wenn es auch andere Mediatoren gibt, die dann Sitzungen von mehreren Stunden bis zu einem ganzen Tag durchführen).

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Das Mediationsgesetz ist in Kraft – und nun?

Seit etwas mehr als einem Monat ist das Mediationsgesetz in Kraft. Was nun dringend passieren müsste, ist, dass die Verordnung über die Aus- und Fortbildung zertifizierter Mediatoren gemäß § 6 MediationsG vom Justizministerium erlassen wird. Aber dafür existiert – so die Auskunft des Bundesjustizministeriums – derzeit noch nicht einmal ein Zeitplan.

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Ist Mediation gleich Mediation?

Allenthalben wird nur von DER Mediation gesprochen und geschrieben. Nur wenig bekannt ist, dass es mehrere unterschiedliche Mediationsformen bzw. Einstellungen zum Mediationsprozess gibt. Man unterscheidet hier (die Begriffe stammen aus den US und lassen sich schlecht in gleicher Kürze übersetzen) die evaluative, die faciliative und die transformative Mediation.

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Wer zertifiziert eigentlich die Mediatoren?

Bekanntlich wurde mit dem Mediationsgesetz auch ein sogenannter “zertifizierter Mediator” eingeführt. Das Gesetz selbst mach zu dem zertifizierten Mediator wenige Ausführungen. Es heißt in § 5 Abs. 2 MediationsG lediglich: “Als zertifizierter Mediator darf sich bezeichnen, wer eine Ausbildung zum Mediator abgeschlossen hat, die den Anforderungen der Rechtsverordnung nach § 6 entspricht.

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Mediation oder Feilschen?

Ziel einer Mediation ist (zumindest nach meinem Verständnis und da bin ich – glaube ich – nicht allein) ist es, gerade nicht in Form eines Feilschens nach der Basarmethode zu einem Ergebnis zu kommen, mit dem letztlich beide Seiten nicht wirklich zufrieden sind. Manchmal lässt sich das aber nicht vermeiden, nämlich dann, wenn wirklich eine begrenzte Ressource zur Disposition steht und keine Möglichkeit besteht, den Kuchen der Verhandlungsgegenstände zu erweitern.

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