Verhandlungen und Mediationen zwischen Parteien mit großem Machtgefälle sind schwierig. Vor allem ist es schwierig, hier die Beteiligten an den Verhandlungstisch zu bekommen. Besonders die mächtigere Partei wird selten Anlass sehen, mit der weniger mächtigen Partei zu verhandeln.
Mediation bei den ersten Geigen – keine Mitbestimmung
Die Sitzordnung der ersten Geigen hinter dem ersten und zweiten Pult in einem Orchester war im Streit. Offenbar hängt hiervon auch die hierarchische Stellung des jeweiligen Musikers im Orchester ab. Da sich die Beteiligten nicht einig wurden, baten sie die Intendanz des Orchesters um Streitvermittlung. An der von der Intendanz vorgeschlagenen Mediation nahmen allerdings nicht alle Musiker der ersten Geiger teil. Die Intendanz wurde daher von den Teilnehmern an der Mediation gebeten, verpflichtend für aller Erste-Geige-Musiker ein Abschlussgespräch der Mediation anzuordnen.
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Eine(r) für alle?
Auf Legal Tribune Online (LTO) kommentiert Dr. Christian Deckenbrock hier ein Urteil des Bundesgerichtshofs zur Frage der Anwaltsvergütung bei der Beratung beider Ehepartner im Rahmen von Trennung und Scheidung. Offenbar hält der BGH das nicht für grundsätzlich unzulässig.
Mediation und Bewegung
Normalerweise sprechen wir bei allen Methoden der Konfliktbeilegung, sei es bei Gericht, in Verhandlungen oder bei einer Mediation, zunächst und zuerst die Vernunft an, in zweiter Linie vielleicht noch die Gefühle (zumindest in der Mediation). Das heißt, dass jeder Versuch der Konfliktbeilegung sich ausschließlich an unser Gehirn wendet. Der Rest des Menschen, der sich unter dem Kopf befindet, bleibt außen vor.
Erst plaudern, dann verhandeln
Wer in Verhandlungen vor dem eigentlichen Beginn der Verhandlung mit seinem Verhandlungspartner über alles Mögliche plaudert, aber keinesfalls über die anstehende Verhandlung, hat eine 4 Mal so große Chance, einen einvernehmlichen Abschluss der Verhandlung zu erzielen.
Mediation via Skype?
Die deutsch-irische Mediatorin Sabine Walsh beschreibt hier auf dem Kluwer Mediation Blog eine Simulation einer Familienmediation, bei der es um Kindesentführung ging. Die meisten Plattformen für Online-Mediation beruhen auf einer asynchronen Kommunikation per E-Mail oder entsprechenden Portalen.
Wofür die Erhöhung der Anwaltsvergütung und der Gerichtskosten auch gut ist

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Bewegung in den Konflikt bringen
Konfliktlösung durch Gerichtsentscheidung?
Rechtsanwalt Schulze berichtet hier auf dem Blog von Dr. Schmitz und Partner von einem Sorgerechtsstreit, den der Kindesvater verloren hat, weil er – auch in seiner Anhörung vor Gericht – klar zum Ausdruck gebracht hat, dass er das Sorgerecht möchte, um Kontrollbesuche in der Wohnung der Mutter durchzuführen und auch sonst Anweisungen zu erteilen.


