Das Thema habe ich der amerikanischen Mediatorin Tammy Lenski von deren Blog geklaut.
„Drei Dinge, die Ihnen Ihr Mediator wahrscheinlich verschweigt“ weiterlesen

Netzwerk-Mediation.Saarland e.V.
Netzwerk saarländischer Mediatorinnen und Mediatoren
Das Thema habe ich der amerikanischen Mediatorin Tammy Lenski von deren Blog geklaut.
„Drei Dinge, die Ihnen Ihr Mediator wahrscheinlich verschweigt“ weiterlesen
Med-Arb ist ein Verfahren, bei dem zunächst eine Mediation durchgeführt wird und bei Scheitern der Mediation ein Schiedsgerichtsverfahren – oft mit derselben Person, die zunächst als Mediator tätig war. Dieses Mischverfahren wird vor allem in den USA oft im Rahmen von Arbeitsrechtsstreitigkeiten eingesetzt.
„Von der Mediation zum Schiedsgericht – Med-Arb“ weiterlesen
Wenn Mediation angepriesen wird, kommt immer auch das Wort Win-Win-Lösung vor. Das sei das Ergebnis, das eine Mediation ausmacht im Gegensatz zu einem Gerichtsverfahren, das bestenfalls schnöde Kompromisse hervorbringt. Dann kommt auch immer das Apfelsinenbeispiel in irgendeiner Variation (es kann auch ein Kürbis sein).
Als Caucus bezeichnet man im Zusammenhang mit der Mediation getrennte Sitzungen (private sessions), der Mediator mit den Medianden jeweils getrennt, im Gegensatz zu den gemeinsamen Sitzungen (joined sessions), bei denen der Mediator undalle Medianden zusammensitzen. Gerade im angelsächsischen Raum wird der Caucus sehr häufig in der Mediation durchgeführt, während wir kontinentaleuropäischen Mediatoren fast ausschließlich in gemeinsame Sitzungen mediieren. Eine gute Zusammenfassung zu dieser Frage finden Sie bei dem Online-Magazin “Dispute Resolution“.
Die Centrale für Mediation hat in ihrm Newsletter auf die neue Statistik über Beschwerden über die in der Niederländischen Mediatorenvereinigung (MfN) hingewiesen. Demnach gab es in den Niederlanden im Jahre 2014 insgesamt 82 Beschwerden über Mediatoren, bei 68 davon wurde ein Verfahren eröffnet. Die anderen 14 Verfahren betrafen entweder keine in der MfN organisierten Mediatoren(4), betrafen keine Mediation (5), waren zu spät erhoben (3) oder die Beschwerdeführer machten keinen Gebrauch vom Beschwerdeverfahren (2).
Ja so kann es gehen. Eine Sachverständige, die bei mir eine Ausbildung zur Mediatorin absolviert hat, war beauftragt in einer festgefahrenen Auseinandersetzung zwischen Auftraggeber und Handwerker ein Sachverständigengutachten zu erstellen. Der Auftraggeber (sowohl für den Handwerker als auch für das Gutachten) besah sich die Visitenkarte der Sachverständigenmediatorin genau. Als sie dann vorschlug, zu versuchen, den Konflikt im Wege der Mediation zu lösen, erhielt sie von dem Auftraggeber die Antwort: “Mit dem setze ich mich doch nicht auf ein Handtuch!”
„Mit dem setze ich mich doch nicht auf ein Handtuch!“ weiterlesen
Es ist bereits über 20 Jahre her, dass Reinhard K. Sprenger das Buch “Das Prinzip Selbstverantwortung: Wege zur Motivation” herausgebracht hat. Es ist ein Plädoyer dafür, Mitarbeitern im Untern
ehmen mehr selbstverantwortung zuzutrauen aber auch für Mitarbeiter, mehr Selbstverantwortung zu übernehmen. Sieht man sich die Wirklichkeit in Unternehmen an, so ist bisher nicht allzuviel von dem, was in diesem Buch steht, umgesetzt worden. Aber das soll hier nicht das Thema sein.
„Die Mama (oder der Papa) wird’s schon richten!“ weiterlesen
Bei Verhandlungen und in der Mediaton betrachten viele Beteiligte die Unterschiede in den Forderugnen und Positionen als Hindernis für ein von allen gebilligtes Ergebnis. Tatsächlich sind diese Unterschiede Austauschpositionen, die eine Einigung letztlich erleichtern. Gäbe es keinerlei Unterschiede, wäre ein Mediationsverfahren völlig überflüssig. Streiten die Beteiligten einzig und allein um einen einzigen Streitgegenstand, kann es allenfalls einen Kompromiss geben. Erfolgversprechend werden die Verhandlungen innerhalb oder außerhalb eines Mediationsverfahrens erst dadurch, dass es viele Unterschiede gibt.
Man kann zu Coca-Cola stehen wie man will. Aber dieses Experiment von Coca-Cola sollte man gesehen haben. Es zeigt, in welchem Maße wir Menschen nach ihrem Aussehen (ver-/)beurteilen.
„Etiketten sind nur für Verpackungen von Waren, nicht für Menschen“ weiterlesen